Wo Narben eisern bleiben
Ich trinke auf die Zeit, auf die Zeit die wir nicht hatten
Auf Deine geliebte Freiheit und ihre dunklen Schatten
Mein Glas erhoben zum Gruß, ich reiche es Dir
Manchmal denke ich noch an dich, doch ich sitze alleine hier
Die Dinge die wir niemals taten, eingebrannt in meinem Leib
Der nächste Schluck ist der, der mich von „uns" befreit
Tagelang am Nichts gestanden und immer wieder nachgedacht
Am Ende dieses Liedes, bist es wohl Du, der zuletzt lacht
Wunden heilen, doch Narben eisern bleiben
Sie sind später die, die Dir deine falschen Wege zeigen
Alles Pech der Welt, nimmst du mit auf Deine Reise
Denn du trittst sie alleine an und schreist, ganz leise
Jede Stunde ohne Dich, ich hab sie trostlos verschenkt
Ich verfluche Dich, weil meine Kassettenrecorder hängt
Bandsalat ist nicht zum essen, davon kann man nicht Leben
Du kannst mich nicht haben, als Begleiter auf allen Deinen großen Wegen
Irgendwann hörst Du dieses Lied und Du weißt es ist für Dich
Ob aus Trauer oder Freude, mir egal, die Träne trägst Du im Gesicht
Es gibt kein Weg mehr zurück, doch wo immer ich auch bin
Hab ich irgendwo wo im Herzen, (noch) ein Bild von Dir drin